Ein kleiner Rückblick ins Weltcafe`zu den Feigen Blättern
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Für eine geplante kleine Fotoausstellung suchen wir Leute, die Bilder von den vergangenen drei Lömuweikas haben. Insbesondere suchen wir den Mathematiker mit der guten Kamera, der 2011 bei fast jedem Türchen war und als Muserich Judith Reimann küssen durfte.
Sachdienliche Hinweise bitte an dieser Stelle, via Facebook oder an loemuweika@gmx.de.
Das 14. Türchen öffneten Judith Reimann und Alex Black im Café „Les Mademoiselles“.
Die Sängerin hatte zwar nichts anzuziehen und zu viel Zeit mit ihrem Freund Martin I. verbracht, aber Gitarrist Alex half ihr bei der Klamottenauswahl, und ausnüchtern konnte Judith in der Wartezeit bis zum Auftrittsbeginn. Das Konzert verschob sich nämlich deutlich nach hinten, weil die gleichzeitig anwesenden FirmenweihnachtsfeierteilnehmerInnen erst noch ihre Pralinen fertig dekorieren mussten (sie hatten einen Pralinen-Bastel-Kurs gebucht). Für sie gab es also nicht nur Naschereien zum Mitnehmen sowie lecker Essen und Trinken vom Café, sondern obendrein Beschallung von Judith&Alex. Die überraschten WeihnachtsfeiererererInnen tuschelten zwar nahezu unentwegt, klatschten aber artig
Der positive Nebeneffekt: Die Zuhörerzahl verdoppelte sich auf nahezu 30 Personen.
Zu Hören gab es Lustiges und Philosophisches, viele Eigenkompositionen und ein paar Cover – und zum krönenden Abschluss ein WEIHNACHTSLIED! Auch noch ein erzgebirgisches! Mehr Weihnachten geht nicht.
Danke für diesen schönen Abend! Möge der Weihnachtsmann dafür sorgen, dass Judith weiterhin vom Muserich geküsst wird, und möge ihr einer der beiden was anderes zum Anziehen schenken als gelbe Pullis, rosa Schlüpfer, rote Hüte und purpurne Röcke!
Foto-PS:
Mit Kindergitarre und Erwachsenenthemen (einem breiten Spektrum: vom Scheißefühlen in Paris übers Kackengehn in London bis hin zum Kotverkehr in Lissabon war für jeden Geschmack was dabei!) wartete hinterm 13. Türchen niemand Geringeres als er hier auf:

Beim letzten Lied: Nicht nur die Zuhörerschaft sieht das Licht am Ende des Tunnels
Eigentliches Highlight aber war die von Caro und Achim liebevoll hergerichtete Lömuweika-Location:

Symbolbild
Fetzte, und manche von denen, die mitgemacht haben, würden es wieder tun: Lömuweika 2011 aufm Wäscheboden.
… via Facebook:
Quelle: http://www.facebook.com/groups/184881283069/10150433196198070
Wenn sich ein Blasewitzer und ein Albertstädter zusammentun, um Musik zu machen, ist dies noch nichts Besonderes. Aber wenn man das Endprodukt des sächsischen Franzosen, wie sich der Frontmann von Lestat Vermon selbst nennt, im Weltcafé Löbtau anlässlich des zweiten Türchens live zu Gehör gebracht bekommt, fühlt man sich in die zarten Gefilde von Lavendelfeldern der Provence schottischen Distel-Highlands entführt, denn die Texte sind tiefgreifend in englischer Sprache verfasst und wurden von Ludwig an der Wurlitzer-Orgel wie ein guter alter Single malt Scotch hervorragend intoniert.
Weitere Infos auch hier.
Auf der Alaunstraße 87 kam es heute zu einer spontanen Flashmobaktion der Lömuweika-Pinguine, die ihren eingesperrten Brüdern und Schwestern in der Maßschuhmacherei bei Preiß & Légère zu Hilfe kommen wollten. Wie sich später herausstellte, hatte alles seine Richtigkeit, denn diese bekamen gerade frisches Schuhwerk verpasst, damit sie auch bei Wind und Wetter nach Löbtau kommen können. Neustädter! Tut es den Pinguinen nach und kommet zahlreich zum musikalischen Westpol
Ein wunderbarer Auftakt war das!
Schnee gab es dieses Jahr zwar nicht, dafür Hinterhof-Gemütlichkeit, Lieder am Lagerfeuer (ich rieche immer noch wie ein Räucherfisch) und einen riesigen Topf Glühwein. Und natürlich die weisen Gedanken des Herrn Philipp, der mit dem Dreamtrain bis Löbtau Hauptbahnhof gereist war, den-Boiler-leerduschende argentinische Mitbewohnerinnen lobpries und sich um die professionelle Distanz von Lehrern, Musikern und anderen Lebewesen(-teilen) sorgte. Liedgut mit Frischegarantie wurde dargeboten – ein Song war noch keinen Tag alt, sodass Herr Torsten ablesen musste. Die Zuhörer amüsierten sich prächtig und forderten eine Zugabe, was für den Barden mit der roten Gitarre offenbar totaaaal überraschend kam.
Der Künstler, bekannt aus Funk und Fernsehen lokaler und regionaler Presse, war ganz gerührt von einem so tollen Publikum. Am kommenden Montag beehrt er noch einmal unser heimeliges Löbtau – das Wums-Haus, um exakt zu sein – und bringt seine Band mit.
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